Vor einigen Jahren zuckten die meisten Menschen beim Begriff „Drohne“ noch zusammen, verbanden sie mit Drohnen in erster Linie die militärischen Multicopter, die zu Aufklärungszwecken und auch zum gezielten Ausschalten von Menschen oder militärischer Ziele genutzt wurden. Inzwischen finden Drohnen neben der privaten Nutzung – meist Quadrocopter – auch in der kommerziellen Nutzung als Profi-Drohne – in der Regel Hexacopter oder Octocopter – immer mehr Verwendung.

Die Drohne für den privaten Gebrauch

Für den reinen Flugspaß legt sich der eine oder andere Hobby-Pilot gern eine Drohne zu. Die Copter sind recht leicht zu fliegen und lassen sich mit dem entsprechenden Kameraequipment schnell für taugliche Luftaufnahmen oder FPV-Flug (First Person View: der Pilot kann das Fluggeschehen über einen Monitor, zum Beispiel ein Smartphone oder Tablet, live aus dem Cockpit verfolgen) ausrüsten. Auch für Racer gibt es spezielle Drohnen: Racecopter sind für Geschwindigkeiten von 100 km/h und mehr gemacht; entsprechende Wettbewerbe boomen allerorten.

Die Profi-Drohne als Werkzeug

Wo Profis am Werk sind, muss natürlich professionelles Equipment her. Daher werden für anspruchsvolle Anwendungen Multicopter mit mehreren Rotoren – und damit auch Motoren – benötigt. Hexacopter mit sechs Rotoren sowie Octocopter mit acht Rotoren bringen die nötigen Voraussetzungen mit, um auch bei schlechteren Witterungsbedingungen eine absolut stabile Luftlage zu garantieren. Außerdem können diese Profi-Drohnen mehr Gewicht tragen. Für private Nutzung und den semiprofessionellen Bereich sind dagegen Quadrocopter mit vier Rotoren völlig ausreichend.

Was eine Profi-Drohne kann

Eine echte Profi-Drohne kann nicht nur ein wenig herumfliegen und ein paar nette Bilder schießen. Nein, Profi-Drohnen tragen ihren Namen zu Recht. Welche Flugmanöver möglich sind, zeigt zum Beispiel die Tornado H920 Plus von Yuneec, die anspruchsvolle Flugmodi bietet:

Die Profi-Drohne kann ein beliebiges Objekt automatisch umkreisen oder verfolgen (Hindernisse werden dabei umflogen). Auch speziellen Anforderungen ist sie gewachsen: Anhand eingestellter Koordinaten, die einfach über das Display der Fernsteuerung zu generieren sind, wird eine bestimmte Route abgeflogen. Eine sogenannte „Journey-Funktion“ verhilft ferner zum perfekten Selfie, indem die Profi-Drohne vom Piloten weggeschickt wird, um dann zurückzukehren und das Foto zu schießen. Und auch die Landung – gerade bei Anfängern in der Fliegerei oft ein Wagnis – kann eingestellt werden: Die Profi-Drohne kehrt auf Geheiß zu seinem Besitzer zurück und landet einige Meter entfernt von ihm.

Profi-Drohne Yuneec Tornado H920 Plus

Profi-Drohne Yuneec Tornado H920 Plus © Yuneec

Die besten Flugeigenschaften nützen natürlich nichts ohne die entsprechende Kamera. Daher hat die Yuneec Tornado die CG04 Gimbal-Kamera von Panasonic an Bord, ausgestattet mit 16 Megapixel und 4k-Videos, für qualitativ beste Luftaufnahmen. Wer die Funktionen einer Profi-Drohne nutzt, muss dabei noch lange kein Fachmann für den Zusammenbau von Drohnen sein. Das Fluggerät von Yuneec verursacht kein Kopfzerbrechen, denn es ist im Handumdrehen zusammengebaut und einsatzbereit, für das Einsetzen der Rotoren braucht man nicht mal einen Schraubendreher; sie werden einfach eingeklinkt. Die Tornado bringt außerdem eine maximale relative Flughöhe von 122 Metern, eine Reichweite von bis zu 1,6 Kilometern, eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h und eine Flugzeit von ca. 24 Minuten mit. Das Gewicht liegt ohne Akkus bei 3,8 Kilogramm.

Anwendungsgebiete von Profi-Drohnen

Überall dort, wo der Mensch an seine natürlichen Grenzen stößt, um Fotos oder Videoaufnahmen zu machen, hilft die Profi-Drohne:

  • Film: für spektakuläre Aufnahmen mit einer Actioncam wie der GoPro oder anderer Alternativen (wie z. B. diese hier)
  • Dokumentation: um Gebäude aus außerordentlichen Winkeln zu fotografieren
  • Transport: an schwer zu erreichbare Orte
  • Inspektionen: beispielsweise von Strommasten, Schornsteinen oder Windkraftanlagen
  • Anlagensicherung: Streife fliegen anstelle eines Sicherheitsdienstes
  • Vermessungen: zum Beispiel Gebirge oder anderes schwieriges Terrain
  • Landwirtschaft: für Bestandsaufnahmen von Ernten
  • Katastropheneinsätze: wenn Militär, Polizei oder Feuerwehr in unwegsames Gelände vordringen müssen