Wer sich bei den verschiedenen RC-Onroad-Cars umschaut, tut das häufig aus einem Grund: Er möchte mit dem Modellauto an Straßenrennen teilnehmen. Diese haben ihren ganz besonderen Reiz, denn die sogenannten Glattbahn-Fahrzeuge erreichen auf dem passenden Untergrund hohe Geschwindigkeiten – so kommt echtes Motorsport-Feeling auf!

RC-Onroad-Cars: Geschwindigkeit durch wenig Bodenhaftung

Onroad-RCs, man hört es schon am Namen, sind für Fahrten auf ebenen und festen Untergründen wie Asphalt konzipiert. Ihre Bodenhaftung ist gering, weshalb sie besonders schnell fahren können. Je nach Modell sind hier bis zu 100 km/h möglich. Dafür allerdings muss der Untergrund sowohl fest als auch eben sein – Straßenbelag ist also perfekt geeignet! Hier liegt auch der entscheidende Unterschied zu sogenannten Offroad-Modellautos, beispielsweise die beliebten Monstertrucks, die zum Befahren von unebenem, hügeligem Boden gedacht sind. Online, zum Beispiel auf Shopseiten wie Staufenbiel, lassen sich vor dem Kauf die unterschiedlichsten Modellautos vergleichen.

Modellsport: Übung macht den Meister

RC-Onroad-Cars Bausatz

Ein Bausatz eröffnet viele Möglichkeiten.
(c) istockphoto.com/Grafner

Welche Art von RC-Onroad-Cars eignet sich nun besonders gut für Straßenrennen? Viele Experten empfehlen einen Bausatz anstelle bereits fertig montierter RC-Cars, bei denen häufig auch die Fernsteueranlage bereits installiert ist. Wer sich per Bausatz sein Fahrzeug zusammenbaut, hat dadurch auf lange Sicht im Modellsport gleich mehrere Vorteile: Er durchblickt die Technik und den Aufbau besonders gut und ist dadurch später in der Lage einzelne Teile zu warten oder bei Bedarf auszuwechseln, etwa hochwertige Öldruckstoßdämpfer oder die Hauptzahnräder. Gerade die Ergänzung von Tuningteilen ist natürlich ein großes Thema für ehrgeizige Hobby-Rennfahrer. Wie überall gilt auch bei RC-Rennen: Übung macht den Meister. Wer sein Modellauto regelmäßig auf speziellen Strecken testen möchte und später auch an Wettbewerben teilnehmen möchte, findet auf Portalen wie RC Strecken.de Infos zu Plätzen und Vereinen in ganz Deutschland.

Verbrenner oder Elektro? Geschmackssache

An dieser Frage scheiden sich tatsächlich die Geister: Soll es ein Verbrenner sein oder ein Elektro-RC-Car? Gerade für Anfänger empfiehlt sich zunächst die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs. Der Grund: Hier lautet das Motto wirklich „Anschalten und starten“. Einen Verbrenner-Motor dagegen gilt es zunächst korrekt einzustellen und regelmäßig zu justieren. Das Starten selbst ist bei Verbrennern ebenfalls etwas schwieriger und erfordert ein wenig Erfahrung. Seitdem es bei den Elektromotoren neben der Brushed-  auch Brushless-Varianten gibt, sind sie bezüglich der Leistungsfähigkeit ebenso stark einzuschätzen wie Verbrenner.

RC-Onroad-Cars Verbrenner

Verbrenner und Elektromodelle sind für Rennen geeignet. (c) istockphoto.com/klazing

Viele erfahrenere Rennfahrer setzen allerdings trotzdem auf RC-Onroad-Cars mit Verbrenner. Sie schätzen zum Beispiel die ausgeprägte Geräuschentwicklung des Motors und den unverfälschten Geruch, der an Rennen mit echten Autos erinnert. Der Krach allerdings macht die Modellautos auch problematisch, denn gerade in Wohngebieten kann ihre Verwendung durchaus an Lärmbelästigung grenzen. Auch eine Umweltbelastung durch die Verbrenner ist nicht zu leugnen.

Außerdem müssen sich angehende Rennfahrer zwischen RC-Onroad-Cars mit einem Zweirad- und einem Allradantrieb entscheiden. Letzterer ist besser für Wettbewerbe geeignet, weil sie weniger schnell übersteuern und außerdem besser die Spur halten.