Was bedeutet der Begriff Disaster Recovery? Der Begriff Disaster Recovery bezeichnet jegliche Maßnahmen die in der Informationstechnik zur Unternehmensstruckturrettung nach einem Unglücksfall eingesetzt werden. Auf Deutsch bedeutet dieser Begriff also so viel wie „Notfallwiederherstellung“, oder „Wiederherstellung nach Katastrophen“. Es sind also alle Maßnahmen um ein nicht funktionierendes IT wieder in Gang zu setzen.

Ein bekanntes Beispiel für ein nahezu perfekt funktionierendes Notfallsystem ist zum Beispiel die Investment Bank Morgan Stanley, die ihren Sitz im World Trade Center in New York City hat. Die 2700 Angestellten arbeiteten dort vom 59.-74. Stockwerk, als am 11. September 2001 dieser Standort komplett zerstört wurde. Damals konnte das laufende Geschäft ohne größere Probleme fortgeführt werden, denn Banken schützen ihre Daten in mehreren voneinander unabhängigen Datencentern. Für mittelständige Betriebe ist solch ein Umfang natürlich nicht zu gewährleisten, jedoch lassen sich Umsatzeinbrüche durch ein geeignetes Notfallsystem problemlos verringern oder sogar vermeiden, diese bekommt man z.B. bei der cristie Data Products GmbH.

Eine Disaster Recovery Strategie bereitet ein Unternehmen auf zerstörerische Ereignisse vor, die sich negativ auf Daten, Personal, Prozesse oder auch die Infrastrucktur eines ganzen Unternehmens auswirken kann. Bei der Beurteilung einer Disaster Recovery Lösung sind zwei sehr wichtige Punkte zu beachten:

1. Wie lange darf ein System ausfallen?

Es geht hierbei also um die Zeit des Ausfalls vom Moment des Unglücksfalles, bis zur kompletten Wiederherstellung der Geschäftsprozesse. Dies beinhaltet die volständige Widerherstellung der Daten inklusive Nachbearbeitung, System- und Infrastruckturwiederherstellung sowie die Wiederaufnahme aler Aktivitäten eines Unternehmens. Der Zeitraum kann mehrere Tage, aber auch 0 Minuten betragen. Das heißt die Systeme können und müssen unter Umständen durch ein geeignetes Disaster Recovery System sofort wieder zur Verfügung stehen. Diesen Punkt nennt man „Recovery Time Objective (RTO)“.

2. Wie viel Datenverlust kann im Ernstfall in Kauf genommen werden?

In diesem Fall spricht man von der Zeit die zwischen zwei Datensicherungen verstreichen darf. Das heißt: Wie viel Daten dürfen zwischen der letzten Sicherung und dem Systemausfall maximal verloren gehen. Dürfen gar keine Daten verloren gehen, spricht man von einem „Recovery Point Objective (RPO)“ in Höhe von 0.