Gamingfreunde kennen es. Die neuesten Spiele à la Hitman 5 erscheinen und der heiß geliebte alte PC erfüllt längst nicht mehr die Leistungsanforderungen solcher Grafik-Highlights.

Für solche Zwecke benötigt man einen sogenannten Gamer PC. Diese speziellen PCs unterscheiden sich etwas von herkömmlichen Computern. Sie sind vorwiegend auf eine hohe Rechenleistung der Grafikkarte sowie einen großen Arbeitsspeicher ausgelegt. Aber auch der CPU des Gamer PCs muss natürlich auf gleichem Level agieren.

Unterschiede zum herkömmlichen PC

Zum Vergleich: Ein herkömmlicher PC wird nur für das Surfen im Internet oder das Arbeiten an einem Office-Programm genutzt. Nicht etwa für die Darstellung möglichst realer Grafiken in Echtzeit.

Die Grafikkarte eines Gamer PCs sollte heutzutage mindestens einen HDMI-Anschluss besitzen. Die Leistung einer Grafikkarte lässt sich heutzutage nicht mehr nur an der reinen Taktung ablesen. Da die Computerbranche auf den Trichter kam, nicht nur ein Paket pro Takt zu verschicken, sondern die Pakete per Takt zu erhöhen anstelle der Taktfrequenz.
Aber auch die Lüfter einer solchen Grafikkarte dürfen nicht zu klein gewählt sein. Sie sollten möglichst bei einer mittleren Belastung nur kaum hörbar sein und sich erst nach 1-2 Stunden auf maximaler Leistung bemerkbar machen.

Der Arbeitsspeicher eines solchen PCs sollte mindestens 6 GB DDR3 betragen. Aktuell benötigen die meisten Spiele noch maximal 4 GB Speicherleistung. Um für kommende Spiele gewappnet zu sein empfehlen sich somit 6 GB.

Last but not least der Prozessor: Hier gelten ähnliche Regelungen wie bei der Grafikkarte, die reine Taktung sagt nichts mehr aus über die Qualität des Prozessors. Ein Gaming PC, der heutzutage Standhalten will, sollte einen Quadcore Prozessor integriert haben. Ein mit dem Intel i7 vergleichbarer Chip ist hier empfehlenswert. Nicht nur die Taktung, auch der Cache ist entsprechend leistungsfähig genug, um die neueste Generation der PC Games störfrei spielen zu können.